Dipl.-Ing. Hardy Zissel
Nach der Leitung eines Bereiches einer Funkwerkstatt vertiefte Herr Zissel sein Wissen im Gerätebau, Theoretischer Elektrotechnik und Softwareentwicklung durch die Absolvierung zweier Studienrichtungen. Das war zum einen die Allgemeine Informatik und zum anderen die Technische Informatik. Im Anschluss nutzte er die Gelegenheit, die sich aus einer günstigen Vernetzung ergab, zur Gründung eines Unternehmens, welches seit 1994 von der Lösung von Aufgabenstellungen aus der Software- und Hardwareentwicklung lebt. Seit Beginn dieser Tätigkeit wurde im Unternehmen eine Vielzahl von Wissensgebieten beleuchtet und Entwicklungen auf den verschiedensten Gebieten umgesetzt. Wie z.B. die Entwicklung einer Weltneuheit in der Sensorik. Der neue Sensor ist in der Lage geringe Konzentrationen von in Wasser gelösten VOC (Volatile Organic Compounts) zu detektieren und auch die Zusammensetzung in Situ zu bestimmen. Dazu lesen Sie bitte die Ausführungen zu den Referenzen.
Für die eindeutige Identifizierung von Gegenständen in der Logistik und von Personen im medizinischen Umfeld und in der Absicherung von Gefahrenbereichen meldete Herr Zissel 2005 ein Patent für einen neuartigen RFID-Transponder an. Dieser in Metall gekapselte Transponder entfaltet seine Vorteile besonders in rauen Industrieumgebungen auf kritischen Untergründen wie Metalle und Flüssigkeiten und auf menschlicher Haut. Er macht die mit dem Transponder ausgestatteten Gegenstände und Personen aus mehr als 10 m Entfernung eindeutig Identifizierbar. Bei Einsatz zur Positionsbestimmung liegt die erzielbare Abweichung unterhalb von 1 % der Entfernung. Mit dem Transponder lassen sich aufwendige Identifizierungsprozesse in der Logistik, der produktiven Industrie und der Medizin beschleunigen, sicherer und damit kostengünstiger gestalten.
Das beantragte Patent ist Anfang 2011 erteilt worden. Weitere Anmeldungen auf diesem und angrenzenden Gebieten laufen noch.
In jüngster Zeit wurde die Kooperation mit der technischen Hochschule Wildau forciert. Im Rahmen dieser Zusammenarbeit entstanden verschiedene Aufbauten zur reproduzierbaren Bestimmung von physikalischen Effekten im RFID-Umfeld. Als neues Tätigkeitsfeld wurde die Generierung von Normen und Richtlinien aufgenommen. Im April 2012 erscheint die erste Richtlinie zur Bestimmung der Qualität von RFID Sicherungsgates (VDI4478-1). Sie wurde federführend in Zusammenarbeit mit 6 weltweit agierenden Unternehmen auf den Weg gebracht.



